Hofmann Betonteile GmbH
Erlenbacher Straße 40
63820 Elsenfeld / Main

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Doppelwand

Die HOFMANN Doppelwand, auch Elementwand genannt, funktioniert im Großen und Ganzen wie die Elementdecke. Sie besteht von Werk aus aus zwei Fertigteilplatten und wird auf der Baustelle mit Vergussbeton zur fertigen Wand. Dieses Verfahren hat sich über die Jahre bewährt, und wird heuer in allen Bereichen des Baus angewandt.

Regelmaße:

Plattenstärken:      18,20,24,25,30,36 cm
Abmessungen:     Höhe bis 3,0 m - Länge bis 8,0 m
                                 Höhe bis 8,0 m - Länge bis 3,0 m


Technische Daten

Tragfähigkeit
Für den Nachweis der Tragfähigkeit der Wände gilt die DIN 1045 in Verbindung mit den Bestimmungen der Zulassung. Danach darf bei der Bemessung der Doppelwand so vorgegangen werden, "als ob der Gesamtquerschnitt von Anfang an einheitlich hergestellt worden wäre".

Druckbelastung
Sämtliche Wände müssen den statischen Erfordernissen (Erddruck, drückendes und nicht drückendes Wasser, dynamische Belastung usw.) entsprechen. Die Doppelwand kann durch bauseitige Zulage in die Decke und durch Dollen bzw. aufgehenden Bewehrungsstahl aus der Betonplatte eingespart werden.

Sondereinbauteile
Die Doppelwände werden geschosshoch hergestellt; allerdings können auch für die spätere Montage von Podestplatten o.ä. waagerechte Schlitze in der Wand ausgeführt werden.

Schalung fällt weg
Stützen bzw. Unterzüge können ebenfalls in die Wandplatten eingearbeitet werden, so dass ein aufwendiges Schalen an der Baustelle entfällt. Die Bodenwandfuge richtet sich nach den statischen und technischen Erfordernissen (z.B. WU-Beton 3 cm).

Doppelwand als "Träger"
Die HOFMANN Doppelwand kann auch als wandartiger Träger eingesetzt werden. Dabei müssen lediglich die Übergreifungsstöße und die Einbindung in die darüber liegende Wand bzw. der Anschluss zur Decke beachtet werden.

Drückendes Wasser
Bei drückendem Wasser soll die B-W-Fuge z.B. mit einem Injektionsschlauch oder Vergleichbarem ausgebildet werden. Ebenso muss jede Fuge mit geeignetem Material und entsprechendem Verfahren abgedichtet werden (z.B. Adicon, Zementol, Quinting, Betodach).

Dynamische Belastung
HOFMANN Doppelwände dürfen auch bei nicht vorwiegend ruhenden Verkehrslasten verwendet werden. Eine Beschränkung hinsichtlich der Verkehrsbelastung besteht also nicht, wenn der Gitterträger für dynamische Belastung zugelassen ist.



Technische Bearbeitung

 Zum Erstellen des Verlegeplans werden folgende Daten benötigt:

  • Gebäudegrundriss, Schnitt, Detailschnitt
  • Brüstungshöhen
  • Öffnungsgrößen
  • Fußbodenaufbau
  • Deckendicke
  • Einbauteile (Halfenschienen, Gerüsthülsen etc.)

Montage

Die Wände werden stehend oder liegend auf Spezialfahrzeugen geliefert und im Normalfall vom Fahrzeug aus montiert. Beim Stellen der Wände ist unbedingt auf die Bodenfuge und die angegebene Zwischenwandfuge zu achten. Nähere Erläuterungen zum Verfüllen der Wände und Aufstellen sind grundsätzlich dem Verlegeplan zu entnehmen. Die Elementwände werden in den Abhebeankern eingehängt und aufgerichtet. Ein genaues Ausrichten und lotrechtes Stellen ist unbedingt erforderlich, erst dann kann die Wand durch Sprieße festgestellt werden. Der Sprieß wird auf der Bodenplatte befestigt, in der Wand sind bereits Montagehülsen für die Schrauben (M12) vorgesehen. Durch HOFMANN kann grundsätzlich die Krangestellung und ein kompletter Montageservice erfolgen. Auch der Beton zum Verfüllen der Wände kann über HOFMANN bezogen werden.

Eine detaillierte Montageanleitung wird mit der Wand mitgeliefert.

 

Zusatzleistungen und Einbauteile

Wandöffnungen
Sämtliche Öffnungen
(Fenster, Türen, Schlitze usw.) können mittels Holzschalung oder Glasfaser-beton hergestellt werden, diese Schalungen werden auf der Baustelle weitergenutzt und müssen lediglich noch ausgesteift werden. Des Weiteren können auch Fenster- und Türzargen eingebaut werden , bei Brandschutztüren ist es notwendig die komplette Tür einzubauen.Für die HOFMANN Polytonzargen können auch die Fenstereinsätze mitgeliefert werden, vom verzinkten Kellerfenster bis zum isoverglasten Dreh-Kipp-Fenster.

Einbauten
Zur Erleichterung der späteren E-Installation können Leerdosen und Leerohre eingebaut werden. Der Anschluss für Mauerwerkswände wird mittels HMS - Schienen ermöglicht. Der kraftschlüssige Verbund mit versetzten Bodenplatten oder tragenden Teilen erfolgt durch HBT - Kästen (z.B. Fa. Halfen). Auf Wunsch können frei wählbare Einbauteile (Hüllwellrohr, Futter-Rohr, Strahler -und Düseneinsätze) integriert werden.